Team NEO Solutions setzt beim Oberschwaben Cycling Grand Prix ein Ausrufezeichen

17.05.2026

Renn-Recap

Vier Tage, vier sehr unterschiedliche Prüfungen: Der Uhlmann Oberschwaben Cycling Grand Prix führte vom 14. bis 17. Mai 2026 über Waldburg, Reichenbach, Berghülen und Mittelbuch. Das Rennen war als Etappenformat mit Rundstreckenrennen, Einzelzeitfahren und einem schweren Finale beim Rino Cup angelegt; zugleich war es Teil der Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga 2026.

Für Team NEO Solutions standen sechs Junioren im Mittelpunkt: Oskar Doberschütz, Luis Aschenbrenner, Emanuel Hartmann, Philipp Leon Johannsen, Paul Kasparak und Niclas Look. Sportlich begann die Rundfahrt für NEO mit einem Paukenschlag: Doberschütz gewann gleich die Auftaktetappe in Waldburg und bescherte dem Team damit den größten Moment des Wochenendes. Dahinter hielten Aschenbrenner, Hartmann und Look im großen Feld Anschluss, während Kasparak und Johannsen mit kleinen Abständen ins Ziel kamen.

Am zweiten Tag, dem 15-Kilometer-Zeitfahren in Bad Schussenried/Reichenbach, verschob sich das Bild. Der Tagessieg ging an Luan Elsäßer vor Lenny Karstedt und Max Jerzyna. Bester NEO-Fahrer war erneut Doberschütz auf Rang 25, Johannsen fuhr als 45. das zweitbeste Teamergebnis, gefolgt von Aschenbrenner, Hartmann, Look und Kasparak.

Der dritte Tag in Berghülen wurde zur Bühne für Emanuel Hartmann. Während Josse Dietrich vor Nick Urich und Lenny Karstedt gewann, fuhr Hartmann als Siebter mitten in die Spitze des Tagesklassements und war damit der stärkste NEO-Fahrer auf der Alb. Doberschütz und Look kamen zeitgleich auf den Plätzen 23 und 29, Kasparak wurde 54.; Aschenbrenner und Johannsen wurden an diesem Tag als DNF geführt.

Zum Abschluss wartete in Mittelbuch der Rino Cup mit 108 Kilometern für die U19-Bundesliga und einem selektiven Anstieg von 1,2 Kilometern bei 9,5 Prozent. Den Tag gewann Max Jerzyna vor Dominic Hennig und Alwin Beyer. Für NEO setzte Doberschütz mit Rang 9 noch einmal ein Top-Ten-Ergebnis, Hartmann bestätigte mit Platz 20 seine starke zweite Rennhälfte. Aschenbrenner wurde 49., Kasparak 82., Look 98.; Johannsen wurde im Finale als DNF geführt.

Die NEO-Fahrer im Überblick

Fahrer Einordnung

Oskar Doberschütz
Der Mann des Auftakts: Sieg auf Etappe 1, danach solide im Zeitfahren und mit Rang 9 am Finaltag noch einmal in den Top Ten.


Emanuel Hartmann
Der konstanteste NEO-Fahrer in der zweiten Rennhälfte: Rang 7 in Berghülen und Rang 20 in Mittelbuch.


Luis Aschenbrenner
Startete mit Anschluss ans Hauptfeld, fuhr das Zeitfahren solide und kam am Finaltag auf Platz 49.


Philipp Leon Johannsen
Zeigte im Zeitfahren mit Rang 45 sein bestes Tagesergebnis, kam aber auf den schweren Rundstrecken später nicht mehr durch.


Paul Kasparak
Kämpfte sich durch alle vier Tage, mit Platz 54 in Berghülen und Platz 82 im Finale.


Niclas Look
Drei Tage lang im Rennrhythmus der NEO-Gruppe, mit Rang 29 in Berghülen als bestem Tagesresultat.


Ergebnisse Team NEO Solutions – 4 Tage


Tag / Etappe Tagessieger NEO-Ergebnisse


Etappe 1 – Waldburg, Burgblick Giro Oskar Doberschütz, Team NEO Solutions – 2:05:36 1. Doberschütz 2:05:36; 67. Aschenbrenner 2:05:36; 68. Hartmann 2:05:36; 77. Look 2:05:36; 95. Kasparak 2:05:55; 108. Johannsen 2:06:21.


Etappe 2 – Bad Schussenried/Reichenbach, Einzelzeitfahren Luan Elsäßer – 17:22.389 25. Doberschütz 18:24.412; 45. Johannsen 18:52.763; 54. Aschenbrenner 19:15.543; 55. Hartmann 19:15.736; 65. Look 19:35.986; 69. Kasparak 19:40.086.


Etappe 3 – Berghülen, Alb Race Josse Dietrich – 2:03:12 7. Hartmann 2:03:58; 23. Doberschütz 2:07:39; 29. Look 2:07:39; 54. Kasparak 2:09:38; Aschenbrenner DNF; Johannsen DNF.


Etappe 4 – Mittelbuch, Rino Cup Max Jerzyna – 2:45:21 9. Doberschütz 2:46:56; 20. Hartmann 2:47:19; 49. Aschenbrenner 2:49:48; 82. Kasparak 2:55:50; 98. Look 3:09:29; Johannsen DNF.

Fazit

Für Team NEO Solutions war der Oberschwaben Cycling Grand Prix ein Wochenende mit klarer Visitenkarte: Doberschütz sorgte mit dem Auftaktsieg für den Höhepunkt, Hartmann entwickelte sich im Verlauf der vier Tage zum stärksten Kletter- und Rundstreckenfahrer des Teams, und die gesamte Mannschaft sammelte wertvolle Bundesligakilometer auf sehr unterschiedlichen Kursen.

Gemeinsam den nächsten Schritt wagen.

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